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Zutaten (für 10 Pfannkuchen)

  • 300g Kichererbsenmehl (oder Linsenmehl)
  • 750ml Mineralwasser
  • 2 EL Olivenöl
  • 1 EL Salz
  • 1 EL Pfeffer
  • 1 TL Zimt (optional)
  • Italienische Kräutermischung (bevorzugt TK-Kräuter oder frisch)
  • Pflanzenöl

Generelles

Kichererbsenmehl: Bekommt man in jedem gut sortierten Asia-Laden für relativ wenig Geld. Auf den Packungen steht meist "Gram Flour" und die gibt es im 1kg Sack. Auch in Reformhäusern wurde so etwas schon gesichtet.

Linsenmehl: Ihr werdet vermutlich nirgends Linsenmehl finden, das müsst ihr euch selbst mahlen. Dazu benötigt man eine Getreidemühle, in der man rote Linsen erst grob, danach immer feiner mahlt, bis man irgendwann bei feinem Mehl angekommen ist. Linsenmehlpfannkuchen schmecken deutlich herzhafter und haben generell mehr Eigengeschmack. Kichererbsenpfannkuchen sind definitiv Massenkompatibler.

Zubereitung

Als erstes gibt man das Kichererbsenmehl in eine große Schüssel und rührt es mit einer Gabel auf, damit alle Klumpen verschwinden. Jetzt gießt man langsam das Mineralwasser dazu und schlägt beides mit einem Handschneebesen auf. Auf keinen Fall einen Elektro-Mixer nehmen, sonst verschwindet jegliche Kohlensäure aus dem Wasser!
Sobald sich eine sehr flüssige Mischung ergeben hat, gibt man Salz, Pfeffer, Kräutermischung, Olivenöl und wenn man sich traut Zimt hinzu. Der Zimt ist optional, da einige (inkl meiner Frau, die mich für komplett bekloppt hält) die Kombination seltsam finden.
Das ganze wird noch einmal mit dem Schneebesen verrührt und man hat seinen sehr flüssigen Teig.
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Beim Braten haben Induktions- und Gasherdbesitzer einen erheblichen Vorteil, allerdings hat diese Gesellschaftsgruppe sowieso ein besseres Leben, schönere Kinder und Glück im Spiel und der Liebe.

Als erstes wird eine Pfanne sehr stark erhitzt und mit Öl benetzt. Ich kann dafür einen Ölsprüher sehr empfehlen, da man damit weniger Öl besser in der Pfanne verteilt bekommt.
In die heisse, beschichtete Pfanne gibt man ca. eine 3/4 Schöpfkelle Teig und schwenkt diesen durch die Pfanne, damit dieser in der Pfanne gleichmäßig verteilt ist. Der Pfannkuchen muss nicht dick sein, 1-2mm reichen, mehr ist nicht zielführend.
Jetzt schaltet man den Herd sofort auf halbe Leistung sonst wird der Pfannkuchen zu hart. Nutzer von klassischen Herden nehmen vermutlich die Pfanne kurz von der Platte oder hantieren mit flüssigem Stickstoff. Wichtig ist nur: nicht die ganze Zeit volle Pulle sonst hat man nachher eine harte, brüchige Frisbee.
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Mit einem Pfannenwender schaut man ab und zu unter den Pfannkuchen, und sobald dieser Goldbraun ist, dreht man ihn um.
Dabei sollte er eigentlich nicht brechen, solange der Pfannenwender flach und breit ist.
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Ab hier teilen wir den Zubereitungsprozess in zwei mögliche Weisen.

Branch 1:

Den Bräunungsvorgang wiederholt man auf der anderen Seite, nach wie vor bei halber Hitze.
Man macht jetzt einen Pfannkuchen nach dem andern und stackt diese auf einem Teller für spätere Nutzung.
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Branch 2:

Nach dem Umdrehen des Pfannkuchens belegt man ihn direkt in der Pfanne zur Hälfte mit der Füllung der Wahl. Das kann jetzt bspw die Omelette-Füllung sein, Tomaten Salsa, Hackfleisch, Gemüse, Spinat, Spargel, etc. Da sind einem keine Grenzen gesetzt, solange es SlowCarb kompatibel ist.
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Jetzt schlägt man den Pfannkuchen entweder einmal ein oder, und das ist mein Favorit, man rollt ihn (zur unbelegten Seite hin) ein.
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Mit festeren Füllungen, die nicht auslaufen, ist die letztere Alternative eine hervorragende Brotzeit zum mitnehmen.

Auch Burritos lassen sich mit diesen Fladen sehr gut machen, man muss nur darauf achten, dass diese nicht so widerstandsfähig sind wie die Weizentortillas. Hier einfach ein bisschen vorsichtiger sein und den Burrito gleich in eine Alufolie rollen.

Vorschläge zu Füllungen werden in den Kommentaren gerne entgegengenommen.




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