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Um meine SCD Mahlzeiten ohne viel Aufwand aufzupeppen (was besonders wichtig ist wenn man bspw. auf der Arbeit kocht wo man nur eingeschränkten Zugang zu einer Küche und wenig Zeit hat), ist es einerseits wichtig eine Grundlage zu haben die gut schmeckt und andererseits auch viel Gemüse und Hülsenfrüchte beinhaltet, was mir wichtig ist. So brauche ich bloß etwas Soya oder Linsen/Kichererbsennudeln und etwas gefrorenes Gemüse und mit etwas von dieser Salsa ist die Mahlzeit fertig.

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Man braucht:

  • 1 Aubergine
  • 1 Zucchini
  • 1 mittlere Zwiebel
  • 2 Karotten
  • 2–5 Knoblauchzehen
  • 4–8 Tomaten
  • 3 Rosmarinzweige
  • 1 Lauch
  • Pfeffer
  • Salz
  • Olivenöl
  • 2 verschiedene Hülsenfrüchte (Rote Linsen & Kidney Bohnen sind super)

Extras (wenn gewünscht):

  • 1 Fenchel
  • 1 Paprika
  • 1 Broccoli
  • Jedes weitere Gemüse, dass sich zum braten eignet (Gurke, Blumenkohl, etc. eignen sich hier weniger)

Vorbereitung

Die Aubergine in etwas größere Würfel schneiden und in ein Sieb geben. Die Würfel salzen, gut durchrühren und für 2 Stunden einziehen lassen. Währenddessen ab und an umrühren. Die Würfel werden einiges an Wasser verlieren, daher empfiehlt es sich diese ins Waschbecken zu stellen.

Die Zucchini, Zwiebel, Knoblauch, Karotten, Lauch und Tomaten in Würfel schneiden und gemeinsam mit den Auberginenwürfeln in eine Auflaufform geben. Man kann nun noch Zutaten von der Extra-Liste hinzufügen, Ich finde Fenchel und Paprika passen großartig dazu aber experimentiert ruhig etwas und teilt und Eure Gedanken mit. Den Rosmarin entstielen und die Blätter gehackt bei das gewürfelte Gemüse geben. Gut umrühren. Nun noch etwas Olivenöl hinzu geben, umrühren und den Ofen schonmal auf 200°C vorheizen.

Die Auflaufform mit Aluminiumfolie abdecken und dabei sicherstellen, dass die Kanten komplett abgedeckt sind. Jetzt 60 Minuten im Ofen backen. Anschließend die Alufolie entfernen, die Ofentemperatur auf 180°C reduzieren und noch einmal 45-60 Minuten (abhängig davon wie geröstet ihr das Gemüse mögt) backen lassen. Ca. alle 10 Minuten umrühren damit das Gemüse nicht anbrennt.

In eurer Küche sollte es jetzt fantastisch riechen.

Wenn euch die extra Proteine und Ballaststoffe in der Salsa nicht so wichtig sind, könnt ihr die Hülsenfrüchte auch weglassen (Es schmeckt aber großartig).

In der zwischenzeit die Hülsenfrüchte, je nach Anweisung, kochen/vorbereiten. Das geröstete Gemüse und die Hülsenfrüchte vermischen und etwas Pfeffer hinzugeben. Es sollte bereits genug Salz von der Aubergine enthalten sein, andernfslls kann dieses im Nachhinein hinzugefügt werden. Mein Gemüse/Hülsenfrucht Verhältnis liegt bei 2/1, da dürft ihr aber gern etwas experimentieren.

Nun mit einem Handmixer eine gleichmäßige Salsa rühren. Prüfen ob mehr Salz benötigt wird, i.d.R. sollte es aber bereits fantastisch schmecken. Ich füge gern noch etwas Pimentón de la Vera picante (geräuchertes rotes Pfefferpulver), ein paar Chili und Limonensaft hinzu, das könnt ihr aber ebenfalls je Geschmack machen.

Fertig.

Ihr könnt die Salsa zu praktisch jeder Mahlzeit essen. Ich verwende es 3 mal täglich. In meinem Omelette zum Frühstück mit etwas Spinat, mit etwas Gemüse und Ei (und gelegentlich etwas Soya-"Fleisch") zum Mittag. Und mit Gemüse zusammen mit einer großen Schale grünem Salat zum Abendessen. Wenn man die Zutaten (Extras) wöchentlich etwas vaiiert, schmeckt es jedesmal anders.
Ich empfehle mehrere kleine Portionen im Gefrierschrank einzufrieren damit diese die Woche über frisch bleiben. Für eine Person reicht die Salsa ca. 1-2 Wochen, wenn man diese 3 mal täglich isst.

Viel Vergnügen!




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