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Eine gute Frikadelle hat mehrere Vorteile: sie ist billig, auf Vorrat machbar, sie hat eine gute Portabilität und sie macht glücklich.

Jetzt tummeln sich auf unserer Seite auch ein paar Koch-Noobs und eine gute Frikadelle zu machen ist ganz einfach wenn man ein paar simple Regeln befolgt. Eher ist dieses Rezept auch nicht closed-source, sondern kann (und soll) nach Belieben geforkt werden.

Die perfekte Delle

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  • 500 g gemischtes Hack (kann auch reines Rinderhack vom Bier-massierten Kobe-Rind sein - muss aber nicht)
  • 1-2 Zwiebeln
  • 2 TL Senf
  • 2 Eier
  • Pfeffer
  • Salz
  • Majoran (das ist das klassische Kraut, Rosmarin ist aber auch lecker)

Ein Wort zu den Kräutern: ich verwende auch gerne mal die getrockneten Kräuter, dann aber die geschnittenen und nicht die Pulverisierten. Diese verlieren in ca.10 Sekunden nach Abfüllung sämtlichen Geschmack. Um die getrockneten Kräuter zu aktivieren, diese in die Handfläche geben und mit Daumen und Zeigefinger zerbröseln - dann zu dem Hack geben.

Zwiebeln in kleine Stücke schneiden und mit den anderen Zutaten mischen. Abschmecken.

Regel 1: Hackmasse 15 Minuten bei Raumtemperatur stehen lassen. Dadurch verbinden sich die Zutaten und "der Eikleber wird gebootet". Verzeiht diese unwissenschaftliche Erklärung, die Regel beruht auf Experimenten und Beobachtungen und ist wissenschaftlich noch nicht (von mir zumindest) ergründet.

Pfanne vorheizen: so ca. 60-70% der Maximalhitze. Nicht smoking hot, dann gibt es Briketts mit roher Fleischfüllung. Als Bratfett benutze ich gerne Butterschmalz - das ist erlaubt, lange haltbar und schmeckt.

Mit nassen Händen die Frikadellen (Buletten, Fleischpflanzerl, Bremsklötze) formen und in die Pfanne legen.

Regel 2: Bis auf Weiteres nicht mehr andiddeln! Hektisches Pfannengeschwenke oder Rumgefinger an den Frikadellen ist zu unterlassen. Erstens fallen die dann nur auseinander (wie haben kein Brot als Bindemittel) und zweitens lösen die Frikadellen sich ganz von alleine vom Pfannenboden - keine Gefahr des Anbrennens.

Jetzt die Frikadellen beobachten: man kann den Garvorgang an den Seiten der Frikadelle erkennen. Dort ändert sich die Farbe in ein leichtes Grau. Wenn dieses bis zur Hälfte hochgestiegen ist, wird die Frikadelle umgedreht. Die jetzt obere Seite sollte leckerst gebräunt sein - so wie man das von der fertigen Frikadelle erwartet.

Regel 3 = Regel 2.

Vorgang wie oben wiederholen - am Ende sollte die perfekte Frikadelle stehen. Mit der Hitze experimentieren, gewünschten eigenen Bräunungsgrad ermitteln, Zutaten variieren.

Viel Spaß!




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