Abnehmen, Ernährung, Fitness und Lifestyle

Zur Vorgeschichte

Lange habe ich nicht mehr mit Brotalternativen experimentiert. Zu oft war das Ergebnis grausam: zu kuchenähnlich, zu trocken, zu pampig…die Liste der Begriffe ist endlos. Vor kurzem ist mir, durch einen Freund, ein Rezept in die Hände gefallen, was gar nicht schlecht war. Dieses habe ich mehrfach abgewandelt und damit rumexperimentiert. Das Ergebnis überzeugt mich sehr, so dass dieses Rezept mittlerweile mein Lieblings-SlowCarb-Brot ist.
Um etwas genauer sagen zu können, ob es am Abnehmen hindert, habe ich es mal zwei Wochen jeden Morgen ausprobiert und das Ergebnis lässt sich sehen: Es gab keinen Tag, an dem ich am Folgetag nicht angenommen habe.
Dies ist natürlich ein subjektiver Test, doch ist er weit erfolgreicher als manch anderer Brottest, den ich in der Vergangenheit durchgeführt habe. Ich hoffe, dass ihr ähnlich gute Erfahrungen damit machen könnt.

IMG_8089.JPG

Zutaten:

  • 120g Leinsamen
  • 120g gemahlene Mandeln
  • 60g Sonnenblumenkerne
  • 40g Sesam (30 für den Teig und 10 für „oben aufs Brot“)
  • 2 Päckchen Hefe
  • 3 Prisen Salz
  • 60g Kichererbsenmehl
  • 200g Weizenkleber (Gluten) (Es gibt sogar eine spezielle LowCarb-Variante im Reformhaus !??!?!)
  • 350ml Wasser
  • 2 Süßstofftabletten (aufgelöst in 20ml Wasser)

Zubereitung:

Ihr beginnt damit, dass ihr die ersten vier Zutaten in eine Schüssel gebt und noch einmal mit dem Mixer zerkleinert. Dies muss nicht besonders gründlich sein, einfach loslegen und gut zerkleinern, so dass wenige Sonnenblumenkerne und Leinsamen in ihrer Grundform übrig bleiben. Dann schmeisst ihr alle anderen Zutaten dazu und knetet diese ordentlich durch. Wenn alles richtig gelaufen ist, dann habt ihr einen Laib Brot mit einer tollen, körnigen Konsistenz.

Den Teig gebt ihr dann in eine Form oder formt einen passenden Laib daraus und deckt diesen für ca. 30 Minuten - mit einem Tuch - ab. Danach gebt ihr den Teig in den Backofen und backt diesen zunächst

  • 15 Minuten bei 220° C und anschließend
  • 40 Minuten bei 190° C.
    (Achtet immer wieder darauf, dass der Teig oben nicht zu dunkel wird. Sollte dies der Fall sein, so deckt ihn einfach mit etwas Alufolie ab.)

Nun lasst ihr das Brot abkühlen und nehmt es dann aus der Form.

Ich hoffe, dass ihr ähnlich positive Erfahrungen mit diesem Brot macht, wie ich es in den letzten 14 Tagen gemacht habe. Natürlich hoffe ich, dass es euch genau so gut schmeckt, wie mir.

Herzliche Grüße

Euer Jam




← Zurück